Hausschwamm bekämpfen in Dingolfing-Landau
Der Echte Hausschwamm (Serpula lacrymans) ist der gefährlichste holzzerstörende Pilz in Gebäuden. Wird er nicht fachgerecht bekämpft, zerstört er tragendes Holz und kann die Standsicherheit eines Hauses gefährden. INGEPA bekämpft und saniert den Echten Hausschwamm in Dingolfing-Landau und Umgebung komplett aus einer Hand: von der sicheren Bestimmung über das Gutachten bis zur fertigen Sanierung. So greift jeder Schritt ineinander, ohne Reibungsverluste zwischen mehreren Firmen.
Der Echte Hausschwamm: eine unterschätzte Gefahr
Der Echte Hausschwamm baut die Zellstruktur von verbautem Holz ab, das dabei bräunlich verfärbt und in würfelförmige Stücke zerfällt (Würfelbruch). Das Besondere und Gefährliche: Er kann mit seinen Strängen auch trockenere Bereiche überbrücken und sogar Mauerwerk durchwachsen, um an neues Holz zu gelangen. Dadurch breitet er sich oft über mehrere Räume oder Etagen aus, lange bevor der Schaden sichtbar wird. Gerade im Raum Dingolfing-Landau mit seiner Lage an der Isar und viel ländlich-historischer Bausubstanz findet er ideale Bedingungen.
Warum der Echte Hausschwamm in Dingolfing-Landau ein Thema ist
Der Landkreis Dingolfing-Landau in Niederbayern liegt an der Isar, mit historischen Altstädten, Kirchen und viel ländlicher Bausubstanz. In diesen Gebäuden steckt reichlich verbautes Holz, oft in feuchten Kellern, in Kirchengestühlen und an erdberührten Bauteilen nahe dem Fluss. Undichte Dächer, aufsteigende Nässe und schlecht belüftete Keller sorgen für die Feuchtigkeit, unter der der Echte Hausschwamm gedeiht, teils so stark, dass ganze Gestühlepodeste zerstört werden.
Typische Befallsorte in niederbayerischen Gebäuden
In der Praxis finden wir den Echten Hausschwamm in Dingolfing-Landau immer wieder an denselben Stellen:
- Kirchengestühle und Podeste: Holzkonstruktionen, bei starkem Befall vollständig zerstört.
- Keller und erdberührte Bauteile: in Isarnähe mit erhöhter Feuchtebelastung.
- Erdgeschossböden: Dielen und Unterkonstruktionen über feuchten Bereichen.
- Dachstühle: nach undichten Dächern oder Anschlussschäden.
- Hinter Verkleidungen: unter Estrich, hinter Trockenbau und Vertäfelungen, wo der Befall lange verborgen bleibt.
Woran Sie einen Befall erkennen
Typische Warnsignale sind das weiße, watteartige Myzelgeflecht, bräunlich-rote, flächige Fruchtkörper mit hellerem Rand, ein moderig-erdiger Geruch sowie Holz mit dem typischen Würfelbruch. Weil sich der Pilz häufig im Verborgenen ausbreitet, wird er oft erst spät entdeckt. Eine ausführliche Anleitung finden Sie unter Echten Hausschwamm erkennen. Bei Verdacht sollte immer eine sichere Bestimmung erfolgen, etwa über unsere mikroskopische Analyse.
Warum schnelles Handeln entscheidend ist
Der Echte Hausschwamm wächst weiter, solange Feuchtigkeit vorhanden ist. Je länger ein Befall unbehandelt bleibt, desto größer wird der Schaden und desto teurer die Sanierung. Im schlimmsten Fall droht der Verlust tragender Bauteile und damit ein Sicherheitsrisiko. Wer bei ersten Anzeichen fachkundig prüfen lässt, hält den Aufwand klein.
Die Ursache: Feuchtigkeit
Ohne Feuchtigkeit kann der Echte Hausschwamm nicht überleben. Auslöser sind fast immer Wasserschäden, undichte Dächer oder Fenster, defekte Leitungen, aufsteigende Feuchte im Mauerwerk oder unbelüftete, feuchte Keller. Deshalb steht am Anfang jeder erfolgreichen Bekämpfung die Beseitigung der Feuchtequelle. Wird nur der Pilz behandelt, aber die Ursache nicht behoben, kommt der Befall zurück.
So läuft die Bekämpfung ab (nach DIN 68800-4)
Die fachgerechte Bekämpfung des Echten Hausschwamms ist in Deutschland in der Norm DIN 68800-4 geregelt. Wir arbeiten strikt danach:
- Begutachtung und Bestimmung: Vor-Ort-Untersuchung, sichere Artbestimmung (im Zweifel per Laboranalyse) und ein nachvollziehbares Gutachten.
- Ausmaß eingrenzen: Wir legen befallene Bereiche frei und kartieren die Ausdehnung, auch verdeckte Stränge im Mauerwerk.
- Befallenes Material entfernen: Befallenes Holz und Putz werden großzügig entfernt, mit einem Sicherheitsabstand ins gesunde Material, damit keine Reste zurückbleiben.
- Bekämpfung: Behandlung des angrenzenden Mauerwerks und Holzes mit geprüften Schwammsperrmitteln, bei Bedarf ergänzt durch Wärmeverfahren.
- Instandsetzung: Fachgerechter Wiederaufbau mit vorbeugend geschütztem Holz und Behebung der Feuchteursache.
- Nachsorge: Kontrolle und, wo sinnvoll, ein Monitoring, damit der Befall dauerhaft gestoppt bleibt.
Methoden im Vergleich
| Methode | Wann sinnvoll | Vorteil |
|---|---|---|
| Entfernen befallener Bauteile | immer die Basis | entfernt die befallene Substanz sicher |
| Schwammsperrmittel (chemisch) | angrenzendes Mauerwerk und Holz | neutralisiert verbliebene Sporen und Stränge |
| Heißluft-/Wärmeverfahren | befallene Holzbauteile | tötet den Pilz ohne bzw. mit weniger Chemie |
| Bohrloch-Tränkung | durchfeuchtetes Mauerwerk | erreicht den Pilz auch in der Tiefe |
Welche Kombination die richtige ist, entscheidet sich nach dem Befund vor Ort. Meist ist es ein Zusammenspiel aus Entfernen, chemischer und thermischer Behandlung.
Wie lange dauert die Sanierung?
Das hängt vom Umfang ab. Ein kleiner, früh erkannter Befall lässt sich oft in wenigen Tagen beheben. Größere Schäden mit umfangreichem Freilegen, Trocknung und Wiederaufbau dauern mehrere Wochen. Ein wichtiger Faktor ist die Trocknungszeit: Durchfeuchtetes Mauerwerk muss vollständig austrocknen, bevor wieder verschlossen wird, das lässt sich nicht beliebig beschleunigen. Nach der Begutachtung nennen wir Ihnen einen realistischen Zeitrahmen.
Was kostet die Bekämpfung?
Die Kosten richten sich nach Ausmaß und Zugänglichkeit des Befalls und liegen erfahrungsgemäß im mittleren bis hohen vierstelligen Bereich, bei großen Schäden auch deutlich darüber (grob 5.000 bis über 40.000 €). Sie setzen sich zusammen aus:
- Begutachtung und Gutachten (inkl. Laborbestimmung)
- Freilegen und Entfernen der befallenen Bauteile
- eigentliche Bekämpfung (Mittel, Wärmeverfahren)
- Trocknung und Instandsetzung/Wiederaufbau
- Entsorgung des befallenen Materials
Sie erhalten von uns ein transparentes Angebot, statt einer Pauschale ins Blaue.
Rechtliche Regelungen und Meldepflicht
Für die fachgerechte Bekämpfung gilt die bereits genannte Norm DIN 68800-4. Darüber hinaus gibt es rechtliche Punkte, die man kennen sollte:
- Meldepflicht: In einigen Bundesländern muss ein Befall mit Echtem Hausschwamm der Bauaufsichtsbehörde gemeldet werden. In Bayern besteht diese allgemeine Meldepflicht heute nicht mehr, in anderen Ländern (z. B. Sachsen, Thüringen) schon.
- Offenbarungspflicht beim Verkauf: Ist ein Hausschwammbefall bekannt, muss er dem Käufer einer Immobilie mitgeteilt werden. Wird er verschwiegen, droht Haftung wegen arglistiger Täuschung.
- Versicherung: Der Befall selbst ist über die Gebäudeversicherung meist nicht gedeckt. Entsteht er aber als Folge eines versicherten Schadens (z. B. Leitungswasser), kann ein Teil übernommen werden. Wir unterstützen bei der Einordnung.
Für welche Gebäude wir arbeiten
Der Echte Hausschwamm macht vor keinem Gebäudetyp halt. Wir bekämpfen und sanieren ihn in:
- Privatgebäuden: Wohnhäuser, Altbauten, Keller und Dachstühle.
- Gewerbeobjekten: Geschäfts-, Lager- und Betriebsgebäude, oft mit Blick auf einen laufenden Betrieb.
- Kirchen: Gestühl, Dachstühle, Emporen und Sakristeien, ein besonderer Schwerpunkt mit zahlreichen Referenzen.
- Öffentlichen Gebäuden: Schulen, Verwaltungsgebäude und Museen, inklusive Gutachten für Ausschreibungen.
Warum ein Fachbetrieb und keine Eigenregie
Vom Selbstbehandeln ist beim Echten Hausschwamm dringend abzuraten. Unsachgemäße Versuche verteilen oft nur die Sporen und verschlimmern den Schaden. Ohne Fachkunde und Ausrüstung werden versteckte Myzelstränge nicht sicher erreicht, der Pilz kommt zurück, und am Ende wird es teurer. Die Bekämpfung gehört in die Hände eines Sachkundigen.
Alles aus einer Hand
Der entscheidende Unterschied zu vielen Anbietern: Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand, von der Bestimmung und dem Gutachten über die Bekämpfung bis zur vollständigen Sanierung. Dr. Gerhard Binker ist Diplom-Chemiker, Baubiologe und geprüfter Sachverständiger (TÜV, ISO 17024) mit dem Fachgebiet Gebäudepathologie, also der fundierten Beurteilung und Instandsetzung geschädigter Bausubstanz. So gibt es keine Schnittstellen und keine Schuldzuweisungen zwischen Gutachter und ausführender Firma.
Altbau und Denkmalschutz
Gerade in Dingolfing-Landau stehen viele Gebäude unter Denkmalschutz oder haben wertvolle historische Bausubstanz. Hier kommt es darauf an, so viel Originalsubstanz wie möglich zu erhalten und in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden zu arbeiten. Unsere Erfahrung an Kirchen und historischen Gebäuden ist dafür genau das richtige Rüstzeug.
Häufige Fragen
Ist der Echte Hausschwamm meldepflichtig?
Das ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt: In einigen Ländern muss ein Befall der Bauaufsichtsbehörde gemeldet werden, in anderen nicht. Beim Immobilienverkauf muss ein bekannter Befall aber immer offengelegt werden.
Kann man Hausschwamm selbst bekämpfen?
Nein. Das ist beim Echten Hausschwamm nicht ratsam, weil unsachgemäße Versuche die Sporen verbreiten und verstecktes Myzel nicht erreicht wird.
Wie lange dauert die Sanierung?
Von wenigen Tagen bei kleinem Befall bis zu mehreren Wochen bei großen Schäden, vor allem wegen der nötigen Trocknungszeit.
Was kostet die Bekämpfung?
Je nach Umfang grob 5.000 bis über 40.000 €. Sie erhalten vorab ein transparentes Angebot.
Hausschwamm in Dingolfing-Landau bekämpfen lassen
Bei Verdacht auf Echten Hausschwamm im Raum Dingolfing-Landau (unter anderem Dingolfing, Landau an der Isar und dem Umland) prüfen und beraten wir Sie fachkundig und übernehmen die Bekämpfung und Sanierung.
Verdacht auf Echten Hausschwamm in Dingolfing-Landau? Wir prüfen Ihre Situation und beraten Sie fachkundig.
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INGEPA Inweltverbesserung und Gebäudepathologie GmbH
Dr. rer. nat. Gerhard Binker
Dipl. Chem. (Univ.)
Sachverständiger für die Erkennung, Bewertung und Sanierung von
Schimmelpilzbelastungen (TÜV)
EU-zertifiziert nach DIN EN ISO/IEC
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für Feuchte- und Schimmelpilzschäden
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