Hausschwamm in Nordrhein-Westfalen, Dr. Gerhard Binker, INGEPA

Hausschwamm in Nordrhein-Westfalen: erkennen, bewerten und sanieren

Der Echte Hausschwamm (Serpula lacrymans) gehört zu den gefährlichsten holzzerstörenden Pilzen in Gebäuden. Gerade in Nordrhein-Westfalen mit seinen ausgedehnten Gründerzeitvierteln, Altbauten und der historischen Industriearchitektur des Ruhrgebiets trifft er auf viel verbautes Holz. Auf dieser Seite erfahren Sie, woran Sie einen Befall erkennen, warum er in den Regionen Nordrhein-Westfalens ein Thema ist und wie Sie mit INGEPA und Dr. Gerhard Binker fachlich fundiert vorgehen.

Erkennen Sie den Echten Hausschwamm?

Machen Sie den Test: In unserem Beitrag Echten Hausschwamm erkennen zeigen wir ein Suchbild, auf dem sich der Echte Hausschwamm versteckt. Dort können Sie selbst raten und die Auflösung aufdecken.

Was ist der Echte Hausschwamm?

Der Echte Hausschwamm ist ein holzzerstörender Pilz, der feuchtes, verbautes Holz befällt und zersetzt. Sein Myzel ist weiß und watteartig, oft mit einer grau-bräunlichen Oberfläche. Die Fruchtkörper sind flache, bräunlich-rote bis orangefarbene Strukturen mit einem helleren Rand. Auffällig sind die kleinen, wasserähnlichen Guttationstropfen, die wie Tränen auf dem Myzel erscheinen. Daher kommt auch der Name „lacrymans", lateinisch für „weinend".

Befallenes Holz zeigt häufig den typischen Würfelbruch, bei dem es in kleine, würfelförmige Stücke zerfällt. Eine Besonderheit macht den Echten Hausschwamm so gefährlich: Er kann auch trockenere Bereiche über- und sogar Mauerwerk durchwachsen und sich so weit über die ursprüngliche Feuchtequelle hinaus ausbreiten.

Warum Hausschwamm in Nordrhein-Westfalen ein Thema ist

Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste Bundesland mit dichter Bebauung, ausgedehnten Gründerzeitvierteln und der historischen Industriearchitektur des Ruhrgebiets. Viele dieser Gebäude haben Holzbalkendecken, Dielenböden und Kellerkonstruktionen aus Holz. Feuchte Keller, undichte Stellen und schlecht belüftete Bereiche schaffen genau die Bedingungen, unter denen der Echte Hausschwamm keimen und wachsen kann.

Hinzu kommt: Ein Befall bleibt oft lange unbemerkt, weil er sich in Hohlräumen, hinter Verkleidungen oder unter Einbauten abspielt. Wird er zu spät entdeckt, sind bereits tragende Bauteile betroffen. Eine frühzeitige, fachkundige Bewertung ist deshalb entscheidend.

Hausschwamm in den Regionen Nordrhein-Westfalens

Ein Überblick nach Regierungsbezirken mit weiterführenden Seiten zu einzelnen Städten.

Regierungsbezirk Köln

Rund um Köln und Aachen sowie in Bonn und Leverkusen prägen dichte Gründerzeitviertel und Altbauten das Stadtbild. Deren Holzbalkendecken und Kellerkonstruktionen sind bei anhaltender Feuchtigkeit besonders gefährdet.

Regierungsbezirk Düsseldorf

Im Ballungsraum um Düsseldorf und Essen, dazu Duisburg, Wuppertal und Mönchengladbach, treffen dichte Bebauung und viel historische Bausubstanz aufeinander. Feuchte Keller und undichte Stellen bieten dem Echten Hausschwamm hier vielerorts ideale Bedingungen.

Regierungsbezirk Münster

Im Münsterland rund um Münster sowie in Bottrop, Gelsenkirchen und Recklinghausen sorgen älterer Gebäudebestand und feuchtes Klima für eine erhöhte Belastung an verbautem Holz.

Regierungsbezirk Arnsberg

Rund um Dortmund, Bochum und Hagen bis ins Sauerland und nach Siegen stammen viele Gebäude aus der Zeit der Industrialisierung. Zechen-, Arbeiter- und Gründerzeithäuser mit viel verbautem Holz sind bei Feuchteschäden anfällig.

Regierungsbezirk Detmold

In Ostwestfalen-Lippe, unter anderem in Bielefeld, Paderborn, Gütersloh und Herford, kommt der Echte Hausschwamm immer wieder in älteren Fachwerk- und Massivbauten vor.

Hausschwamm erkennen: typische Anzeichen

Achten Sie auf weißes, watteartiges Myzel, bräunlich-rote Fruchtkörper, einen moderig-erdigen Geruch und Holz mit Würfelbruch. Werden solche Anzeichen entdeckt, sollte umgehend ein Fachmann hinzugezogen werden. Eine ausführliche Anleitung finden Sie auf der Seite Echten Hausschwamm erkennen.

Bekämpfung und Sanierung in Nordrhein-Westfalen

Eine wirksame Sanierung beginnt immer mit der Ursache: Zunächst werden befallene Materialien entfernt und die Feuchtequelle dauerhaft behoben. Anschließend kommen je nach Situation Schwammsperrmittel, Wärmeverfahren wie Heißluft oder weitere Verfahren zum Einsatz. Wichtig ist eine gründliche, nachhaltige Sanierung, die nicht nur die sichtbaren Schäden beseitigt, sondern auch erneuten Befall verhindert. Mehr dazu im Beitrag Echter Hausschwamm.

Sicher bestimmen: mikroskopische Analyse und Check Online

Ob es sich tatsächlich um den Echten Hausschwamm oder einen anderen holzzerstörenden Pilz handelt, lässt sich am sichersten im Labor klären. Mit der mikroskopischen Analyse bestimmt Dr. Binker die eingesandte Probe. Eine erste Einschätzung erhalten Sie über den Hausschwamm-Check Online.

Ihr Hausschwamm-Experte für Nordrhein-Westfalen: Dr. Gerhard Binker

Dr. rer. nat. Gerhard Binker, Diplom-Chemiker (Univ.), Baubiologe und TÜV-zertifizierter Sachverständiger, führt die Bestimmung und Bewertung persönlich durch. Er ist Sachverständiger für die Erkennung, Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzbelastungen (TÜV) und EU-zertifiziert nach DIN EN ISO/IEC 17024 für Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Da die mikroskopische Bestimmung anhand eingesandter Proben erfolgt, erhalten Sie sein Ergebnis unabhängig vom Standort. Mehr über ihn erfahren Sie auf der Seite Über Dr. Binker.

Frühzeitig handeln schützt Ihr Gebäude

Der Echte Hausschwamm richtet in Nordrhein-Westfalen erhebliche Schäden an, lässt sich aber bei frühzeitiger, fachkundiger Behandlung beherrschen. Entscheidend sind eine sichere Bestimmung und eine Sanierung, die an der Ursache ansetzt. Bei Verdacht auf Befall unterstützt Sie INGEPA.

Kontakt

INGEPA Inweltverbesserung und Gebäudepathologie GmbH

Dr. rer. nat. Gerhard Binker
Dipl. Chem. (Univ.)

Sachverständiger für die Erkennung, Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzbelastungen (TÜV)
EU-zertifiziert nach DIN EN ISO/IEC 17024
für Feuchte- und Schimmelpilzschäden

Standort Köln
über L. Binker
Venloer Str. 245
D-50823 Köln

Telefon: +49 (0) 172 8103547
E-Mail: mail@ingepa.eu

Dr. Gerhard Binker